logo

Intermotor

Intermotor Brushless DC

Intermotor bietet mit der Technologie der BLDC (Brushless DC) Motoren

die derzeit innovativste Technologie im Sektor der elektrischen Bootsantriebe am Markt an.

Die bürstenlosen Gleichstrommotoren mit elektronischer Kommutierung bieten folgende Vorteile

keine Bürstenwartung mehr notwendig

hoher Wirkungsgrad >90%

durch Softwaresteuerung ist der Motor in einem weiten Bereich an dieKundenwünsche anpassbar

keine Reibung dadurch leiser Betrieb

hohes Leistungsgewicht dadurch geringe Größe auch bei hohen Leistungen

konstantes Drehmoment über die Drehzahl

Erhältlich sind

die Modellreihe Willi III -

sowie

die Modelle der T-Serie

Infos zu bürstenlose Motoren

Der bürstenlose Gleichstrommotor (englisch Brushless DC Motor, abgekürzt BLDC- oder BL-Motor sowie auch electronically commutated Motor, kurz EC-Motor) basiert entgegen der Namensgebung nicht auf dem Funktionsprinzip der Gleichstrommaschine, sondern ist aufgebaut wie eine Drehstrom-Synchronmaschine mit Erregung durch Permanentmagnete. Die (oft dreisträngige) Drehstromwicklung wird durch eine geeignete Schaltung so angesteuert, dass sie ein drehendes magnetisches Feld erzeugt, welches den permanenterregten Rotor mitzieht. Das Regelverhalten ähnelt weitgehend einer Gleichstrommaschine.

Einsatzbereiche von EC-Motoren liegen im Bereich von Antrieben wie kleinen Ventilatoren, Antrieben in Diskettenlaufwerken, Kompressoren, Videorekordern und Modellflugzeugen, Stelleinrichtungen in Form von Servomotoren, bis hin zu Antriebssystemen für Werkzeugmaschinen wie Drehmaschinen.

Aufbau Brushless DC Motor

Üblicherweise ist bei EC-Motoren der Rotor mit einem Permanentmagneten realisiert, der feststehende Stator umfasst die Spulen, die von einer elektronischen Schaltung zeitlich versetzt angesteuert werden, um ein Drehfeld entstehen zu lassen, welches ein Drehmoment am permanent erregten Rotor verursacht. Die große Mehrheit der EC-Motoren werden (wie die größeren Drehstrom-Motoren) mit drei Phasen ausgeführt. Bei kleineren EC-Motoren mit geringen Ansprüchen wie Lüftern finden sich auch Zweiphasensysteme und Einphasensysteme, in welchen das permanentmagnetisch erzeugte Rastmoment die zweite Phase ersetzt. Um winkelabhängige Drehmomentschwankungen zu minimieren, kommen gelegentlich auch höhere Phasenanzahlen zur Anwendung. Dadurch werden die Laufeigenschaften bei Ansteuerung mit einer rechteckförmigen Wechselspannung gegenüber dreiphasigen Systemen verbessert.

Kommutierung

Erfolgt die Kommutierung des EC-Motors unabhängig von der Position, Drehzahl und Momentenbelastung des Rotors, liegt im Prinzip nur ein herkömmlicher Synchronmotor bzw. eine Form des Schrittmotors vor. Hierzu wird z.B. ein vereinfachter Frequenzumrichter mit Blockkommutierung eingesetzt, bei dem der Zwischenkreis direkt mit einer variablen Gleichspannung gespeist werden kann und auf diese Weise die Drehzahl des Motors steuert.

Bei EC-Motoren besteht als wesentlicher Unterschied die Möglichkeit, die elektronische Kommutierung von der Rotorposition, der Rotordrehzahl und dem Drehmoment abhängig zu machen. Das stellt eine Form der direkten Rückkopplung dar, womit die Frequenz und bei manchen Systemen auch die Amplitude in Abhängigkeit von der Position und Drehzahl des Rotors verändert werden. Die elektronische Kommutierung wird damit zu einem Regler, und die Art der Erzeugung des Drehfeldes bestimmt damit wesentlich die Charakteristik des EC-Motors.